Mein erster Computer war ein Pentium mit 133 MHz, eine graue Kiste mit einem Lüfter, der heute unserem Föhn Konkurrenz machen würde. Ich habe diesen Computer nicht selbst gekauft, sondern ein einige Jahre älterer Freund ist mit mir nach Graz (“in die Stadt”) gefahren, um Computer, Monitor und Drucker zu besorgen. Zuhause hat er mir Windows NT 4.0 installiert, das Profi-Betriebssystem.

Als ich endlich alleine war, habe ich als erstes den Schraubendreher gezückt, um das Gehäuse zu entfernen und nachzuschauen, was denn in dieser grauen Kiste drinnen ist. Ich war halt ein extrem neugieriges Kind und konnte mich schon immer für Technik und besonders die Technik dahinter begeistern und habe auch kurz darauf begonnen, meine ersten Programme zu schreiben (in Assembler, aber das ist eine andere Geschichte…).

Genau an dieses Kind hat mich das Essay von Sam Henri Gold – in dem es um das Apple MacBook Neo geht – erinnert. Denn das Neo ist kein Computer für Profis, sondern das Neo ist ein Computer für diese neugierigen Kinder, die wissen wollen, wie Dinge funktionieren.

Lesenswert!